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Belgian National Orchestra – gVe Konzert

23. Mai 2022 | 20:00 - 22:30

Montag, 23. Mai 2022, 20 Uhr
Programmeinführung 45 Minuten vor Konzertbeginn
Heinrich-Lades-Halle, Großer Saal

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Beim letzten Konzert von Martin Grubinger in Erlangen bebte der Saal! Der 38-jährige Percussionist ist nicht nur einer der besten Schlagzeuger der Welt – er ist auch ein mitreißender Entertainer, der mit seinem unwiderstehlichen Charme das Publikum im Sturm für sich gewinnt.

Belgian National Orchestra
Martin Grubinger, Schlagzeug
Hugh Wolff, Leitung

Giovanni Gabrieli
Canzon Septimi Toni á 8, Ch. 172 aus „Sacrae Symphoniae“ (1597)

Avner Dorman
„Frozen in time“, Konzert für Schlagzeug und Orchester

Michael Torke
Javelin

Sergei Rachmaninow
Sinfonische Tänze op. 45

 

Charmanter Schlagabtausch

Martin Grubinger – das ist pure Hexerei am Schlagzeug!

Die Auftritte des jungen Österreichers sind von einer fesselnden Magie. Das mag daran liegen, dass er einem Panther gleich zwischen seinen auf den Millimeter genau aufgebauten Instrumenten hin und her gleitet. Mit Sicherheit liegt es an der mit so viel Spielfreude und Geschmack angereicherten Virtuosität, egal, ob er die vier Klöppel am Marimbaphon bei Höchstgeschwindigkeit fast unsichtbar macht oder Trommeln, Schellen und unzählige weitere Percussioninstrumente mit den Händen, Sticks oder Besen „traktiert“.

Aber am tollsten ist Martin Grubingers genüssliches Lächeln, das immer breiter wird, je schwieriger sich sein Part gestaltet.

Woher hat der bekennende FC-Bayern-Fan diese genialen Fähigkeiten?

Zunächst einmal hat ihm sein Vater, selbst Schlagzeuger und Professor am Salzburger Mozarteum, einiges in die Wiege gelegt, was durch intensive Studien am Bruckner-Konservatorium in Linz und später am Mozarteum zum souverän angewendeten Handwerkszeug entwickelt wurde. Und offenbar hat sein erster Einsatz mit großem Orchester als Fünfjähriger, als er den Trommelpart in einer Schubert-Sinfonie übernahm, die Liebe zur Bühne mit begründet.

Absolute technische Perfektion, sagenhafte Musikalität und ein gerüttelt Maß an Extrovertiertheit sind wohl die maßgeblichen Ingredienzen der Faszination, die von Martin Grubinger ausgeht. Zudem muss der fitte Sportler regelmäßig trainieren, denn sonst fehlt ihm die Kondition für die physisch extrem anstrengenden Auftritte.

Seit fast zehn Jahren erreicht Martin Grubinger als gut informierter, entspannter Moderator in der Sendung „Click Clack“ des Bayerischen Fernsehens mit Aktuellem, Trends und Schmankerln auch jene Zuschauerinnen und Zuschauer, die ansonsten der Welt der klassischen Musik nicht so nahe stehen.

Ende Februar 2018 debütierte er in der Berliner Philharmonie mit den dort heimischen Philharmonikern und Zubin Mehta – nach einer Karriere, von der manch ein Mittdreißiger erst noch träumt. Längst hat er in den heiligen Hallen der Musik, wie dem Wiener Musikverein, der Carnegie Hall in New York oder dem Concertgebouw in Amsterdam umjubelte Konzerte gegeben

Da wundert es nicht, dass auch andere Klassikstars wie zum Beispiel Yuja Wang zusammen mit ihm auf große Tournee nach Peking, München, Wien und Tel Aviv gehen.

Regelmäßig steigern seine Auftritte die Attraktivität der bedeutenden Musikfestivals in Schleswig-Holstein oder im Rheingau, wo er sein vierstündiges Projekt „The Percussive Planet“ mit einem 28-köpfigen, international besetzten Instrumental-
ensemble aufführte.

Die großen Komponisten unserer Zeit haben für ihn komponiert, unter anderem sein Lieblingskomponist Friedrich Cerha, dessen Konzert für Schlagwerk und Orchester Grubinger 2009 mit dem Gewandhausorchester in Leipzig uraufführte.

Auch sein weltberühmter Schwippschwager Fazil Say ließ sich vom Klangzauberer Grubinger inspirieren, genauso wie der israelische Komponist Avner Dorman, mit dessen schillerndem Werk „Frozen in time“ Martin Grubinger uns in Erlangen schwindlig machen wird.

Energiegeladen erklingt nach der Pause „Javelin“ (deutsch: Speer) von Michael Torke, mit dem 1996 die Olympischen Spiele in Atlanta eröffnet wurden.

Und auch die „Sinfonischen Tänze“ von Sergei Rachmaninow kommen aus der Neuen Welt, denn der russische Spätromantiker komponierte das Werk für riesiges Orchester auf Long Island.

Text: Cora Uitting

Details

Datum:
23. Mai 2022
Zeit:
20:00 - 22:30
Veranstaltungskategorie:
Webseite:
https://www.gve.de/konzert-details/belgian-national-orchestra-2022.html

Veranstalter

gVe – Gemeinnütziger Theater- und Konzertverein Erlangen e.V.
Telefon:
09131 86 22 52
E-Mail:
info@gve.de
Webseite:
www.gve.de

Veranstaltungsort

Heinrich-Lades Halle
Rathausplatz 2
Erlangen, 91052
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Webseite:
https://naegel-erlangen.de
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